Antlitzdiagnose - Gesichtsdiagnose

Die Antlitzdiagnose hat ihren Ursprung bereits in der Antike und ist somit eine der ältesten Diagnoseformen. Noch heute spielt sie in der traditionellen chinesischen Medizin eine übergeordnete Rolle.

Auffälligkeiten im Gesicht wie Hautbeschaffenheit, Falten, Gesichtsfarbe, und Besonderheiten wie Pickel oder Rötungen, etc. geben Aufschluss über die psychische und physische Gesundheit eines Menschen.

Wie bei den Reflexzonen an den Füssen, gibt es auch im Gesicht Regionen, welche den entsprechenden Organen zuzuordnen sind, wie z.B:

  • Die Nasenflügel repräsentieren die Bronchien

  • Tränensäcke oder Augenringe zeigen eine Störung im Nieren-Blasenbereich an

  • Eine geschwollenen Unterlippe zeigt Verdauungsprobleme an

  • etc.

 

Auch in  der Biochemie nach Dr. Schüßler spielt die Antlitzdiagnostik eine große Rolle. Dr. Schüßler, Begründer der Schüßlersalz-Therapie – entwickelte diese Art der Diagnoseerstellung weiter, indem sie die äußeren Veränderungen des Körpers mit der Versorgung des Körpers mit Mineralsalzen in Bezug setzte. Besonderheiten im Gesicht, wie beispielsweise Augen: dunkle oder helle Augenlider, glänzende oder schuppige Haut, Hautflecken, etc. führen zu dem zu verordnenden Schüßlersalz.

 

Die Antlitzanalyse und auch die Zungendiagnose liefern nur Hinweise. Die Verfahren sind unter Schulmedizinern umstritten. Ich verwende Antlitzdiagnostik sowie Zungendiagnostik in Kombination mit anderen Methoden wie etwa einer Labordiagnostik oder klinischen Untersuchungen sowie eines eingehenden Gesprächs.